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Memelland


Als Memelland (oder Memelgebiet) wird im deutschen Sprachraum jener abgetrennte Landesteil Ostpreußens bezeichnet, der nördlich dem Fluß Memel gelegen ist, sowie der entsprechende Teil der Kurischen Nehrung.

Die Stadt Memel war einst die nördlichste Stadt des Deutschen Reiches. Sie wurde 1919, aufgrund des Versailler Vertrages, aufgesetzt von den Siegermächten des 1. Weltkrieges, annektiert und von Franzosen besetzt, die das Memelland nun verwalteten. Aber nur bis 1923. Dann wurden die Franzosen von Litauer vertrieben, die nun ihrerseits das Land annektierten.

Am 20. März 1939 verlangte der damalige Außenminister des Deutschen Reiches, Joachim von Ribbentrop, die Rückgabe des Memellandes an Deutschland. Litauen tat dies drei Tage später, rückwirkend zum 22. März 1939.

Nach Ende des 2. Weltkrieges wurde das Memelland von der Roten Armee erobert und der Litauischen SSR angeschlossen, die Deutschen wurden vertrieben oder, insofern sie nicht rechtzeitig flüchten konnten, ermordet (bzw. wurden Opfer des Krieges). Die Stadt Memel wurde in Klaipeda umbenannt. Die Besiedlung durch Litauer und Russen begann.

Eine Rückgabe an Deutschland, so friedvoll wie im März 1939, sollte in naher Zukunft auch möglich sein. Darüber muß geredet und verhandelt werden.

Auszug aus dem Buch „Was ist deutsch? Wer gehört zu den Deutschen?“.




Memelland
Matthead, Memelland 1923-1939, CC BY-SA 3.0



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