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Königsberg (Preußen)


Zeit für eine Wende: Königsberg (Preußen) zurück an Deutschland


Wappen Königsberg
Bild Gemein-/Lizenzfrei,
Wappen Königsberg, wikipedia


Die Jahrhunderte alte deutsche Stadt Königsberg in Ostpreußen war seit 1724 die Königliche Haupt- und Residenzstadt in Preußen. Bis 1936 hieß die Stadt offiziell auch Königsberg in Preußen. Noch vor dem Ende des 2. Weltkriegs, im Jahr 1944, fiel Königsberg in die Hände der Roten Armee und wurde Teil der Sowjetunion. Seit 1992 ist sie eine russische Exklave.

Seit 1946 heißt Königsberg Kaliningrad. Benannt wurde die Stadt nach dem ehemaligen sowjetischen Staatsoberhaupt Kalinin. Die Rückgabe der deutschen Stadt Königsberg und ihres zugehörigen Umlandes, könnte Verhandlungssache mit Rußland sein. Als Gegenangebot könnte die Anerkennung der Krim als russisches Territorium stehen und dazu die Beendigung der Wirtschaftsblockade. Im Gegenzug Rückgabe von Kaliningrad, dem früheren Königsberg, an Deutschland.

Hongkong beispielsweise wurde durch das englische Vereinigte Königreich Großbritannien und Irland 1841 besetzt und 1843 zur britischen Kronkolonie erklärt. Am 1. Juli 1997 übergab Großbritannien Hongkong an China zurück, wo es seit dem als Sonderverwaltungszone geführt werden soll und wird. Und die Übergabe war absolut friedlich. Dies wäre auch mit deutschen okkupierten Gebieten denkbar. Was die Politik und die Staatsgrenzen angeht, gibt es keinen ewigen Status Quo, alles ist im Wandel. Es muß ja nicht so unzivilisatorisch zugehen, wie es die Russen gemacht haben, als sie die Krim (Ukraine) im März 2014 militärisch eroberten und annektierten und seitdem auch versuchen, die Ostukraine so peu a peu sich einzuverleiben.

War aber die Annexion der Krim 2014 durch Rußland vielleicht doch rechtens, wie die Russen behaupten?

Gehen wir zurück bis zum Russisch-Türkischen Krieg (1768 - 1774). Da war die Krim ein Vasallenstaat des Osmanischen Reichs. Mit Hilfe des Russischen Kaiserreichs gelang die Loslösung vom Osmanischen Reich, die Osmanen mußten im Frieden von Küçük Kaynarca 1774 die „Unabhängigkeit“ der Krim anerkennen. Daraufhin begann eine schleichende Russifizierung.

Am 8. April 1783 wurde von Katharina II. formell die Krim „von nun an und für alle Zeiten“ als russisch deklariert. 1954 wurde aber die Krim dann an die Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik angegliedert, auf Befehl von Nikita Chruschtschow, nachdem er sowjetischer Parteichef geworden war. Es war also nicht rechtens, die Krim der Ukraine zuzuschlagen.

Nach offizieller russischer Sichtweise brach Nikita S. Chruschtschow damit die Verfassung der Russischen Föderation (RSFSR), die die territoriale Integrität des Vaterlandes zu wahren verpflichtet war.

Mit der Besetzung der Krim 2014 wurde dieser Umstand rückgängig gemacht, obwohl die Krim seit dieser Angliederung im Jahre 1954 zur Ukraine gehörte.

Nach russischer Lesart war die Eingliederung an die Ukraine also widerrechtlich, weswegen sie meinen, daß das moralische Recht bei ihnen lag, als sie die Krim überfielen, worüber man ja diskutieren kann. Dennoch war es ein Angriffskrieg mit anschließender Okkupation und somit völkerrechtswidrig.

Es könnte aber eine Verhandlungsbasis sein, den Russen von deutscher Seite aus anzubieten, die Wirtschaftsblockade zu beenden und es zu akzeptieren, daß die Krim nun zu Rußland gehört, wenn im Gegenzug Königsberg von den Russen an Deutschland zurückgegeben wird, welches die Russen seit 1945 besetzt halten, da dieses Gebiet ganz klar zu Deutschland gehört. Dann sollte man mit Verhandlungen hierüber beginnen und für ein Ende der Sanktionen sorgen, die ja letztendlich beiden Konfliktparteien am Ende nur schaden. Falls Putin nicht bereit ist hierüber zu verhandeln, dann agiert die russische Regierung mit doppelter Moral. Denn dann geht es nicht darum Gerechtigkeit herzustellen, sondern einen imperialistischen Krieg zu führen. Wenn auch, wie in der Ostukraine, schleichend. Wer aber die Krim als Rußlandzugehörig akzeptieren will, ohne jegliche Gegenleistung seitens Rußland, der handelt ohne jeglichen politischen Verstand und ist nichts weiter als ein einfältiger Querulant. Und es gibt ja Politiker die gerne die Wirtschaftsblockade beenden wollen, weil sie für sich einen finanziellen Vorteil entdeckt haben.

Auszug aus dem Buch „Was ist deutsch? Wer gehört zu den Deutschen?“.




Interview 2016 mit Putin: Putin steht der Frage offen gegenüber, Königsberg wieder an Deutschland zurückzugeben, unter der Vorraussetzung, daß auch Polen die annektierten Deutschen Gebiete an Deutschland zurückgibt   auf → Youtube (Video)



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